Friedensreiter

Demo "Nun lob mein Seel den Herren..."

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... mit fiktiven Gedichten von Fabio Chigi

Als am Ende des 30-jährigen Krieges am 25. Oktober 1648 der Friedensschluss verkündet wurde, stimmten die Bürger spontan den Choral "Nun lob mein Seel den Herren" an. Nicht nur diesen Choral hat Prof. Dr. Norbert Ammermann, ev. Pfarrer, neu instrumentiert und "globalisiert", ihn mit anderen Musikkulturen verbunden. Er hat auch die Erzählungen von Fabio Chigi über dessen Aufenthalt fiktiv ergänzt. Fabio Chigi, Bischof von Nardo in Südfrankreich, war Gesandter in den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden 1648 und weilte mehrere Jahre in Münster. Aus dieser "Stadt des Regens" dichtete und schrieb er seine Erfahrungen mit den Münsterländern nieder. Was wäre gewesen, wenn er auch in Lengerich Station gemacht hätte, z.B. anlässlich des Lengericher Conclusums (Verhandlungsergebnisses)? Was wäre ihm da in den Sinn gekommen?

Lengerich zwischen Münster und Osnabrück hatte eine gut passierbare Straße und Räumlichkeiten für Unterkonferenzen. Schon 1644 kamen hier Gesandte des Kaisers und des spanischen Königs zusammen. Wer durfte damals für die deutsche Seite mit verhandeln? Nur der Kaiser oder auch die anderen Reichsstände?

Im Juli 1645 versammelten sich die Gesandten der beteiligten Parteien in Lengerich und einigten sich schließlich darauf, dass alle Reichsstände, Fürsten, Grafen und Vertreter der freien Reichsstädte an den Verhandlungen teilnehmen durften. Dieses Lengericher Verhandlungsergebnis kam einer außenpolitischen Entmachtung des Kaisers gleich. Gleichzeitig machte es aber den Weg für die Hauptverhandlungen in Münster und Osnabrück frei, so dass 1648 endlich der langersehnte Friede geschlossen werden konnte.

Musik und Geschichten werden an markanten Wegpunkten zum Westfälischen Frieden in und um Lengerich zu finden sein. QR-Codes, über die diese Musikstücke, verbunden mit Erzählungen vom Friede-Suchen, abgerufen werden können, werden dort aushängen. Hier finden Sie diese als CD.

Hier finden Sie auch das Osnabrücker Sinfoniechen für sinfonisches Orchester - eine Humoreske auf die Image-Kampagne der Stadt "Weltstädtchen Osnabrück" .

Die Partituranweisung Takt 298 sagt eigentlich alles: "Bevor das Adagio lamentoso angestimmt wird, heben die Musiker jeder einen Krug Bier vom Boden und trinken einen gehörigen Schluck".

Das Münsteraner Friedensmärschlein ist eine abschließende Vertonung und musikalische Umdeutung des Chorals "Verleih uns Frieden gnädiglich..."