Musikklang
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Über MUSIK-KLANG

CHAKRA

Das Wort Chakra kommt aus dem Sanskrit und kann mit „Rad“ oder „drehend“ übersetzt werden. Das Konzept der Chakren entstammt der hinduistischen Religion.
Chakren – Verteilung von Energie

Ein Chakra ist ein Energiewirbel, der sich zwischen dem sichtbaren Körper und dem unsichtbaren feinstofflichen Energiefeld des Körpers, dem Astralkörper, befindet. Die Chakren verbinden beide Teile miteinander und sind auch untereinander miteinander verbunden. Die Energiebahnen werden im Sanskrit Nadis genannt; die fließende Energie Prana.
In den meisten verbreiteten Theorien geht man von sieben Hauptchakren aus, die von der Basis der Wirbelsäule bis zum Schädel lokalisiert sind. Die Energiewirbel drehen sich, wo die Geschwindigkeit von unten nach oben zunimmt. Sie nehmen feinstoffliche Schwingung von außen auf, wandeln sie in Lebensenergie um und leiten sie über Energiebahnen in verschiedene Richtungen an Drüsen, Nerven und Organe weiter. Jedes Chakra steht zu bestimmten Organen, aber auch mit dem Verhalten und der Psyche in besonderer Beziehung.

RAGA

Ein Raga ist eine wissenschaftliche, präzisierte, subtile und ästhetische Melodieform mit einer ihr ganz eigenen auf- und absteigenden Bewegung, die aus einer 7-stufigen (Ganztöne) Oktave besteht.

Ragas sind eine Serie von sechs oder fünf Noten (oder eine Kombination aus jedem dieser Töne) in einer aufsteigenden oder fallenden Struktur: arohana (aufsteigend) und avarohana (absteigend).

Es ist die subtile Unterscheidung in der Anordnung der Noten und dem Auslassen einer dissonanten Note, die Betonung einer einzelnen Note, der Wechsel von einer Note zu einer anderen (slide) und der Gebrauch von Mikrotönen zusammen mit weiteren Feinheiten, die einen Raga von einem anderen unterscheiden lassen.

Das Herz der indischen Musik ist der Raga, eine Melodieform, die vom Musiker improvisierend dargestellt wird. In Indien definiert man einen Raga als „eine Kunstform, in der die Form, das Lied, das Bild, die Farben, die Jahreszeiten, die Stunde und die Virtues aufeinandertreffen, und dabei ein kompositorisches Ergebnis liefern“, dazu der Westen nichts vergleichbares zu bieten hat.